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Emotionales Essen verstehen - warum du nicht aus Hunger isst.

  • Tina Knopf
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Kennst du das Gefühl, zu essen, obwohl du eigentlich gar keinen Hunger hast?Vielleicht nach einem stressigen Tag, aus Langeweile oder einfach, weil du dir etwas „gönnen“ möchtest.

Genau hier beginnt das Thema emotionales Essen.

Was ist emotionales Essen?

Beim emotionalen Essen geht es nicht um körperlichen Hunger, sondern um Gefühle.

Du isst, um:

  • Stress zu kompensieren

  • dich zu beruhigen

  • dich zu belohnen

  • unangenehme Gefühle zu verdrängen

  • und anderes mehr

Essen soll eine Lösung sein – für ein Problem, dass eine andere Ursache hat.

Warum wir aus Stress essen

Wenn du unter Druck stehst, schüttet dein Körper Stresshormone aus.Das führt oft zu:

  • Heißhunger

  • Lust auf Zucker oder Fett

  • unkontrolliertem Essverhalten

Deshalb ist Essen aus Stress kein Zufall – sondern ein körperlicher und emotionaler Prozess.


Der wichtigste Unterschied: Hunger vs. Emotion

Körperlicher Hunger

Emotionales Essen

entsteht langsam

kommt plötzlich

keine spezifischen Gelüste sondern auf Nahrhaftes

spezifische Gelüste auf ganz bestimmte Lebensmittel

Essen endet mit der Sättigung

Essen oft weit über Sättigung hinaus

passt sich dem gewöhnlichen Tagesrythmus an

kommt meist abends oder in Zeiten von kurzen Pausen

Dieses Bewusstsein ist der erste Schritt zur Veränderung.

Wie du emotionales Essen verändern kannst

1. Gefühle wahrnehmen statt überdecken

Frage dich: „Was brauche ich gerade wirklich?“

2. Neue Strategien entwickeln

Wenn du weisst, was du wirklich gerade brauchst, kannst du daraus eine gute Strategie erstellen.

  • Bspw. du hast den ganzen Tag im Homeoffice gearbeitet und fühlst dich am Abend alleine und ohne richtiges Feedback oder Austausch mit anderen. Bevor du nun zum Essen greifst, löse das eigentliche Bedürfniss, in diesem Fall der soziale Kontakt mit anderen. Deine neue Strategie: Vielleichts magst du an solchen Abenden bereits im Vorfeld mit Freunden oder Familie abmachen?

3. Nimm dich wahr statt dich zu disziplinieren

Du musst nicht perfekt sein.Du darfst lernen und du hast das Recht nicht jede Situation sofort erfassen zu müssen um absolut korrekt zu reagieren. Mit der Zeit klappt es aber immer besser

Fazit

Emotionales Essen ist hat immer mit deinen Bedürfnissen zu tun und sollte rechtzeitig wahrgenommen werden und nicht verdrängt.

Wenn du lernst, dich selbst besser zu verstehen, verändert sich auch dein Essverhalten.

emotionales Essen verstehen- lerne dich dank der TK Ernährungsmethode besser kennen
emotionales Essen verstehen- lerne dich dank der TK Ernährungsmethode besser kennen

 
 
 

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